Donnerstag, 11. August 2022

Archiv

Bundesliga
"Plastikgipfel" Hoffenheim gegen Leipzig

"Fußballerisch ansehnlich" fand 11-Freunde-Chefredakteur Philipp Köster das Bundesliga-Spiel Hoffenheim-Leipzig. Sonst fällt ihm, als Fußball-Traditionalist aber nicht viel Gutes zu diesen beiden Vereinen ein. Dafür viele Argumente gegen die "Plastik-Clubs".

Philipp Köster im Gespräch mit Philipp May | 28.08.2016

    GER, 1. FBL, TSG 1899 Hoffenheim vs RB Leipzig 28.08.2016, wirsol-Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim, GER, 1. FBL, TSG 1899 Hoffenheim vs RB Leipzig, im Bild Marvin Compper (RB Leipzig 33) und Willi Orban (RB Leipzig 4) gegen Sandro Wagner (TSG 1899 Hoffenheim 14) und Niklas Suele (TSG Hoffenheim 25) nordphotox/xFabisch ger 1 FBL TSG 1899 Hoffenheim vs RB Leipzig 28 08 2016 Wirsol Rhine Neckar Arena Sinsheim ger 1 FBL TSG 1899 Hoffenheim vs RB Leipzig in Picture Marvin Compper RB Leipzig 33 and Willi Orban RB Leipzig 4 against Sandro Wagner TSG 1899 Hoffenheim 14 and Niklas SUELE TSG Hoffenheim 25 nordphotox xFabisch
    Kopfballduell im Spiel Hoffenheim gegen Leipzig (Fabisch/Nordfoto/imago)
    "Ralf Rangnick wird nicht müde, zu erzählen wie unfassbar groß die Fußball-Euphorie in Leipzig ist. Und dann bekommt man nicht mal den Gästeblopck in Hoffenheim voll", sagt Philipp Köster zur fußballkulturellen Einschätzung der Retortenclubs. Aber das sei Gemecker von alten Fußball-Traditionalisten und wahrscheinlich nichts für den modernen Fußball.
    Leipzig sei eine traditionelle Fußballstadt durch die Historie von Klubs wie Chemie oder Lok Leipzig. Dennoch stelle sich die Frage, ob man wolle, dass Klubs hauptsächlich existieren, weil sie in die Marketingstrukturen von großen Konzernen passen.
    Auch für die Bundesliga sieht Köster RB Leipzig nicht als Bereicherung. Er sagt: "Ich glaube, dass es immer schön ist, wenn neue Konkurrenten dazukommen. Aber ob jetzt ausgerechnet RB Leipzig ist mit seinem sprunghaften Mäzen Herrn Mateschitz und mit ralf Rangnick, der nach ein paar Jahren eigentlich auch immer die Lust an seinen Engegements verliert. Ob das jetzt der richtige Mann ist, um die Liga aus den Fugen geraten zu lasssen, dass bezweifle ich doch arg."
    Das gesamte Gespräch können Sie mindestens sechs Monate in unserer Mediathek nachhören.
    Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.