
Das hat die Bundesnetzagentur beschlossen. Profitieren sollen davon die Fahrgäste, weil sich die Bundesnetzagentur von mehr Wettbewerb im Fernverkehr niedrigere Ticketpreise verspricht.
Mit dem Beschluss entspricht die Behörde einer zentralen Forderung des italienischen Zugunternehmens Italo, das für 2028 den Markteintritt in Deutschland plant. Die Pläne sehen vor, zunächst die Strecken München-Frankfurt-Köln-Dortmund im Stundentakt und München-Berlin-Hamburg alle zwei Stunden zu fahren.
Der Fernverkehr wird bislang zu 95 Prozent von der Deutschen Bahn dominiert. Das Unternehmen macht geltend, dass lukrative Trassen, weniger befahrene Abschnitte mitfinanzieren würden, die man im Zweifel dann aufgeben müsse.
Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
