Vor Winter
Bundesnetzagentur hat aktuell keine Bedenken wegen Gasspeicherstand

Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass die deutschen Gasvorräte für den Winter ausreichen werden.

    Klaus Müller sitzt in einem Raum, vermutlich auf einem Stuhl. Rechts von ihm ist ein Anschnitt eines Regals verschwommen zu sehen. Er trägt ein weißes Hemd und eine braune Brille und schaut nachdenklich zur rechten Seite aus dem Bild.
    Klaus Müller, der Chef der Bundesnetzagentur (IMAGO / Funke Foto Services / LarsxHeidrich )
    Präsident Müller sagte der Deutschen Presse-Agentur, bereits jetzt sei etwas mehr Gas in den Speichern, als im gesamten vergangenen Winterhalbjahr entnommen worden sei. Außerdem gebe es in den nächsten Wochen weiter Zeit, den Vorrat zu vergrößern. Müller räumte aber ein, dass der derzeitige Gasspeicherstand im Vergleich zu den Vorjahren niedrig sei. Aktuell sind die Reserven zu etwa 55 Prozent gefüllt.
    Deswegen hatte es zuletzt Bedenken gegeben, ob die Menge bis zum Frühjahr reicht. Zudem kamen Forderungen nach einem staatlichen Eingriff. Das lehnt die Bundesnetzagentur ab, ebenso wie das Wirtschaftsministerium. Müller betonte, es sei Aufgabe der Händler, die Speicher zu füllen. Viele Gashändler zögern derzeit aber mit dem Einkauf von Gas auch wegen der hohen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs.
    Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.