Deutschland
Bundesnetzagentur: Zehntausende Beschwerden über Rufnummernmissbrauch

Die Beschwerden über SMS, Chatnachrichten und Anrufe von Betrügern sind nach Angaben der Bundesnetzagentur zurückgegangen.

    Auf einem Smartphone ist eine Betrugs-SMS zu lesen, in der Kriminelle ein Paket ankündigen und dafür Zollgebühren einfordern.
    Mit gefälschten SMS zu angeblichen Paketen fordern Betrüger ihre Opfer dazu auf, sensible Informationen wie Kreditkartendaten preiszugeben. (picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Wolf von Dewitz)
    Wie die Behörde in Bonn mitteilte, gingen bei ihr im vergangenen Jahr mehr als 85.000 Meldungen zum sogenannten Rufnummernmissbrauch ein. 2024 waren es mit 155.000 Beschwerden fast doppelt so viele gewesen. Ein Grund für den deutlichen Rückgang wurde nicht genannt.
    Die niedrigeren Zahlen könnten unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass Netzbetreiber wie Vodafone und Deutsche Telekom einen sogenannten Spam-Warner gestartet haben. Dieser sendet einen Hinweis, wenn man von einer verdächtigen Telefonnummer angerufen wird.
    Diese Nachricht wurde am 08.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.