Libanon
Bundespräsident Steinmeier gedenkt der Opfer der Explosionskatastrophe von Beirut

Bundespräsident Steinmeier hat in der libanesischen Hauptstadt Beirut der Opfer der Explosionskatastrophe von 2020 gedacht.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) und seine Frau Elke Büdenbender (2.v.r.) legen am Gedenkort für die Explosion 2020 im Hafen von Beirut Blumen nieder.
    Bundespräsident Steinmeier im Libanon (picture alliance / dpa / Markus Lenhardt)
    Das deutsche Staatsoberhaupt legte am Ort des Unglücks im Hafen der Stadt Blumensträuße nieder. Bei der Explosion von mehreren hundert Tonnen illegal gelagerter Chemikalien am 4. August 2020 waren mehr als 200 Menschen getötet und rund 6.000 verletzt worden. Unter den Opfern waren auch zwei Deutsche. Große Teile des Hafens und der anliegenden Wohngebiete wurden damals zerstört. Dies hatte die schwere Wirtschaftskrise im Land noch verschärft. 
    Steinmeier sagte, er halte den Libanon für attraktiv genug, um ausländische Investitionen anzuziehen. Allerdings müsse das Land zunächst die Maßgaben des Internationalen Währungsfonds befolgen und nachprüfbar einen Weg entwickeln, wie es mit solchen Investitionen umgehe.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.