Appell
Bundespräsident Steinmeier warnt vor Ausgrenzung und Abschottung

Bundespräsident Steinmeier hat in einem Appell vor Ausgrenzung in der Gesellschaft gewarnt.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht bei der ersten Publikumsveranstaltung im neuen Amtssitz am Spreebogen.
    Bundespräsident Steinmeier spricht bei der Podiumsdiskussion "Zuhause in Deutschland". (Bernd von Jutrczenka/dpa)
    Er wünsche sich ein Land, das Zusammenhalt wähle und das jedem eine Absage erteile, der Fantasien von völkischer Abschottung entwickele, sagte Steinmeier auf einer Veranstaltung in seinem neuen Amtssitz am Berliner Spreebogen. Er betonte, es gelte auch, Probleme offen anzusprechen und Ängste wahrzunehmen. Steinmeier äußerte sich auch konkret zur Zuwanderung. Diese bringe Kraft, koste aber auch Kraft. Dieser Aufgabe müsse sich die gesamte Gesellschaft stellen.
    Steinmeiers zweite Amtszeit als Bundespräsident endet im kommenden Frühjahr. Ende Januar soll die Bundesversammlung ein neues Staatsoberhaupt wählen.
    Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.