
Zugleich betonte er, dass Zuwanderung auch Veränderung, Anpassung und Konflikte bedeute. Sie müsse so gestaltet werden, dass die Gesellschaft nicht überfordert werde.
Appell gegen Ausgrenzung
In seiner Rede warnte das Staatsoberhaupt er auch vor völkischem Denken. Er wünsche sich ein Land, das Zusammenhalt wähle und jedem eine Absage erteile, der Fantasien von völkischer Abschottung entwickele, sagte Steinmeier. Deutschland sei das gemeinsame Zuhause aller Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Er betonte, es gelte auch, Probleme offen anzusprechen und Ängste wahrzunehmen.
Steinmeiers zweite Amtszeit als Bundespräsident endet im kommenden Frühjahr. Ende Januar soll die Bundesversammlung ein neues Staatsoberhaupt wählen.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
