
Das Land benötige diese, damit es funktioniere, sagte Steinmeier in einer Grundsatzrede in Berlin. Er verwies auf den Bedarf an Zuwanderung etwa in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und in der Wirtschaft.
Zugleich betonte er, dass Zuwanderung auch Veränderung, Anpassung und Konflikte bedeute. Sie müsse so gestaltet werden, dass die Gesellschaft nicht überfordert werde. In seiner Rede warnte das Staatsoberhaupt zugleich vor völkischem Denken. Deutschland sei das gemeinsame Zuhause aller Staatsbürgerinnen und Staatsbürger.
Steinmeiers zweite Amtszeit als Bundespräsident endet im kommenden Frühjahr. Ende Januar soll die Bundesversammlung ein neues Staatsoberhaupt wählen.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
