
Mit der für das historische Ensemble verantwortlichen Messerschmitt-Stiftung sei vereinbart worden, den Vertrag ab Februar 2027 auslaufen zu lassen, teilte Regierungssprecher Kornelius mit. Schloss Meseberg dient seit 2007 als Gästehaus der Bundesregierung.
Begründet wird der Schritt damit, dass die Nutzung zuletzt sehr stark zurückgegangen sei. Als problematisch habe sich dabei auch die Entfernung zum Berliner Regierungsviertel erwiesen, erklärte Kornelius. Meseberg liegt rund eine Auto-Stunde vom Zentrum Berlins entfernt. Das Schloss wurde nach den Angaben zum symbolischen Preis von einem Euro an die Bundesregierung vermietet. Die Kosten für Unterhalt, Betrieb und Sicherheit summierten sich aber dennoch auf mehrere hunderttausend Euro pro Jahr.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
