
Das Auswärtige Amt erklärte, die Anweisung der US-Regierung habe keine Auswirkungen auf andere Staaten. Für Deutschland gelte weiterhin der bisherige Name des Sees.
Zuvor hatte bereits der kanadische Premierminister Carney die Umbenennung durch US-Präsident Trump zurückgewiesen. Den Namen gebe es seit mehr als 400 Jahren; er sei damit weit vor der Gründung der kanadischen Konföderation und der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten enstanden, sagte Carney in Ottawa. Er verwies zudem darauf, dass der Begriff "Ontari'io" aus der Sprache der indigenen Bevölkerung stamme.
Trump hatte die Umbenennung gestern per Dekret angeordnet. Hintergrund ist der Zollstreit zwischen den beiden Staaten.
Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



