
Zugleich habe es die Industrie bislang versäumt, ausreichend in europäische Rechenzentren zu investieren. Diese Rechenzentren in Europa zu haben, sei jedoch wichtig für die Souveränität in dieser Frage. Derzeit seien offenbar die USA und China die Spieler, und Europa stelle irgendetwas zwischen Moderator und Spielfeld dar, meinte Jarzombek. Man müsse hingegen auch die Potenziale dieser Technologie nutzen.
Debatte über KI-Risiken
Seit den Forderungen von US-Tech-Firmen wie Anthropic und Open-AI nach einer Verlangsamung der KI-Forschung hat die Debatte über die Risiken der Technologie an Fahrt gewonnen. Die Bundesregierung erklärte gestern in Berlin, man nehme die Warnungen sehr ernst. Ein Sprecher plädierte für Lösungen im Rahmen der G-7-Staaten.
Das Bundesdigitalministerium verwies auf das neu gegründete nationale KI-Sicherheitsinstitut, das sicherheitsrelevante Risiken frühzeitig identifizieren soll. UNO-Menschenrechtskommissar Türk forderte eine stärkere Regulierung in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz. Die Welt stehe an einem Wendepunkt, an dem es kein Zurück mehr gebe.
US-Präsident Trump dagegen erteilte solchen Forderungen erneut eine Absage. Er wies Sicherheitsbedenken zurück und sprach von einer "Verschwörung". Trump argumentiert mit dem technologischen Vorsprung zu China, den die USA behalten wollten.
Der KI-Experte Thilo Hagendorff sagte im Deutschlandfunk, er halte Warnungen vor einer Auslöschung der Menschheit durch Künstliche Intelligenz für nicht übertrieben. Diese Gefahr sei real.
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Diese Nachricht wurde am 15.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
