Tödlicher ICE-Einsatz
Bundesregierung ruft USA zu rechtsstaatlicher Untersuchung der Schüsse in Minneapolis auf

Die Bundesregierung hat nach den tödlichen Schüssen von US-Bundesbeamten in Minneapolis eine rechtsstaatliche Aufarbeitung angemahnt.

    Menschen protestieren in Minneapolis gegen die Einsätze der ICE-Behörde und halten Transparente hoch.
    Die Proteste in Minneapolis dauern an. (IMAGO / Anadolu Agency / IMAGO / Jon Putman)
    Regierungssprecher Hille sagte, man erwarte, dass der Fall zügig rechtsstaatlich untersucht und aufgeklärt werde. Die Bundesregierung vertraue der amerikanischen Justiz. Den offenkundigen Widerspruch zwischen der Darstellung der US-Regierung und Videoaufnahmen kommentierte Hille nicht.
    Am Samstag war in Minneapolis ein US-Bürger von einem Grenzschutzpolizisten erschossen worden. Das Heimatschutzministerium sprach von Notwehr, obwohl Videos dieser Darstellung widersprechen. Es war bereits das zweite Todesopfer am Rande von Protesten gegen die Einwanderungsbehörde ICE. Anfang des Monats hatte ein ICE-Mitarbeiter eine Frau in ihrem Auto erschossen.
    Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.