Nach CSD-Anschlag
Bundesregierung stellt Zehn-Punkte-Plan gegen Terrorismus vor

Die Bundesregierung will mit Hilfe eines Zehn-Punkte-Plans stärker gegen islamistischen Terrorismus vorgehen.

    Stefanie Hubig und Alexander Dobrindt stellen in einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt den 10-Punkte-Plan zu einem besseren Schutz vor islamistischem Terrorismus vor.
    10-Punkte-Plan für besseren Schutz vor islamistischem Terror (Carsten Koall / dpa)
    Das Kabinett nahm den Entwurf von Bundesinnenminister Dobrindt, CSU, und Justizministerin Hubig von der SPD an. Die Initiative ist eine Reaktion auf den islamistischen Terror-Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin.
    Messer-Angriffe werden in Zukunft als Verbrechen eingestuft und mit einer Mindeststrafe von einem Jahr bestraft. Außerdem sollen die Gerichte bei 18- bis 20-jährigen Straftätern eine ausdrückliche Begründung abgeben, wenn sie das Jugendstrafrecht anwenden.
    Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.