20 Jahre Haft
Bundesregierung verurteilt hohe Strafe gegen Hongkonger Aktivisten Lai

Die jahrzehntelange Haft für den Hongkonger Demokratieaktivisten Jimmy Lai wird von der Bundesregierung mit Sorge betrachtet.

    Jimmy Lai steht in einem dunklen Raum und schaut ins Licht.
    Die Bundesregierung will sich für Jimmy Lai einsetzen (Archivbild). (laif / Redux / Brent Lewin)
    Das Thema werde Bundeskanzler Merz auf einer demnächst bevorstehenden China-Reise begleiten, sagte Regierungssprecher Kornelius in Berlin. Das Auswärtige Amt verwies auf Mahnungen der Bundesregierung, die sie bereits im Dezember an die Hongkonger Behörden gerichtet habe. Diese seien weiterhin aufgefordert, die Rechte und Freiheit zu achten, hieß es.
    Der Verleger und Regierungskritiker Lai gilt als Symbol der Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone. Er war im Dezember wegen Verschwörung mit ausländischen Kräften und wegen der Veröffentlichung aufrührerischer Artikel schuldig gesprochen und heute zu 20 Jahren Haft verurteilt worden.
    Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.