Nach Drohnen-Vorfall in Leipzig/Halle
Bundesregierung will Drohnenabwehr ausbauen

Nach dem gescheiterten Drohnen-Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle geht Bundesinnenminister Dobrindt von zunehmenden hybriden Angriffen durch Russland aus.

    Die Polizei präsentiert auf dem Flugplatz Mainz-Finthen Geräte zur Drohnenabwehr.
    Die Abwehr der Drohnen soll in Zukunft nicht nur durch die Bundespolizei und andere Behörden erfolgen (Archivbild). (dpa / Andreas Arnold)
    Der CSU-Politiker sagte der "Bild", man könne sich allerdings dagegen wehren. Nach Angaben der Zeitung sieht ein Sicherheitsplan Dobrindts unter anderem den Ausbau der mobilen Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei vor. Durch neue, schnell verlegbare Einheiten in strategisch wichtigen Städten wie Frankfurt am Main, München, Hamburg, Berlin, Leipzig und Köln solle der Luftraum über kritischen Drehkreuzen, Flughäfen, Bahnhöfen sowie das Regierungsviertel in Berlin lückenlos vor Drohnen geschützt werden. Deren Abwehr solle künftig zudem nicht nur durch die Bundespolizei und andere Behörden erfolgen dürfen, sondern auch durch Unternehmen der kritischen Infrastruktur.
    Bundeskanzler Merz betonte, Deutschland sei fest entschlossen, seine Demokratie und sein Territorium zu verteidigen. Dies müsse jeder Angreifer wissen, sagte er bei einer Veranstaltung der niedersächsischen CDU in Langenhagen.
    Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.