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Kabinettsentscheidung
Bundesregierung will Terrorfinanzierung verhindern

Die Bundesregierung will mit einer gesetzlichen Regelung verhindern, dass staatliche Gelder in die Hände von Terroristen gelangen.

    Berlin: Robert Habeck (l, Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nehmen an der Sitzung des Bundeskabinetts teil.
    Bundesregierung will Terrorfinanzierung verhindern. (Kay Nietfeld/dpa)
    Eine enstprechende Vorlage für das Haushaltsgesetz 2024 billigte das Kabinett am Mittag in Berlin. Der terroristische Angriff der Hamas auf Israel unterstreiche nochmals, wie wichtig es sei, dass keinerlei Terrorfinanzierung mit deutschen Geldern betrieben werde.
    Das Kabinett verabschiedete zudem den agrarpolitischen Bericht von Landwirtschaftsminister Özdemir. Der Grünen-Politiker warb für mehr Wertschätzung für die Arbeit der Bauern und setzt auf einen schnelleren Wandel zu einer nachhaltigeren Produktion. Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen stieg bis Ende 2022 auf 11,2 Prozent.
    Auf Initiative von Bundesfrauenministerin Paus traten die Mitglieder des Bundeskabinetts dem Bündnis "Gemeinsam gegen Sexismus" bei, dem mehr als 480 Unternehmen, Verbände und Kommunen angehören.
    Diese Nachricht wurde am 08.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.