
Ziel ist eine finanzielle Entlastung der Kassen ab dem nächsten Jahr. Sowohl die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD als auch die Bundesländer dringen auf Änderungen an dem Entwurf. Nach dem Willen der Bundesregierung soll das Gesetzgebungsverfahren vor der Sommerpause abgeschlossen werden.
Gesundheitsministerin Warken, CDU, plant unter anderem Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und Pharmabranche sowie höhere Zuzahlungen für Medikamente und eine Einschränkung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern. Nach vorläufigen Zahlen rechnet die Ministerin damit, dass das Defizit der Kassen im kommenden Jahr um 3,5 Milliarden Euro höher liegt als bisher mit 15,3 Milliarden Euro prognostiziert.
Diese Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
