
Die Präsidentin des Dachverbands, Heinen-Esser, nannte in der "Rheinischen Post" Bioenergie, Wasserkraft und Batteriespeicher. Diese könnten im Ernstfall kurzfristig einspringen und günstigen Strom bereitstellen. Auch die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, Andreae, forderte Konsequenzen. So müssten beispielsweise Datenschutzbestimmungen so angepasst werden, dass auch an Anlagen grenzende öffentliche Bereiche rechtssicher per Kamera überwacht werden könnten.
Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Mihalic, warf Bundesinnenminister Dobrindt Versäumnisse vor. Deutschland sei auf Angriffe gegen kritische Infrastruktur nur sehr unzureichend vorbereitet, sagte sie dem "Handelsblatt". Ein Ministeriumssprecher erklärte, zwar arbeiteten Staat und Wirtschaft eng zusammen. Grundsätzlich seien jedoch die Betreiber für den Schutz ihrer Einrichtungen verantwortlich.
Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
