Verkehrspolitik
Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände entsetzt über geplante Führerscheinreform

Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände hat die von Bundesverkehrsminister Schnieder geplante Führerscheinreform zurückgewiesen.

    Ein Tablet zeigt eine Verkehrssituation bei einer theoretischen Führerschein-Prüfung.
    Theoretische Führerscheinprüfung (picture alliance / Bernd Wüstneck / dpa-Zentralbild / ZB)
    Der Vorschlag komme einem Frontalangriff auf die Verkehrssicherheit gleich, sagte der Vize-Vorsitzende Bartels. Viele Themenbereiche könnten nur im Präsenzunterricht vermittelt werden. Es habe sich bereits während der Corona-Pandemie gezeigt, dass Distanzunterricht nicht zu besseren Ergebnissen führe. Schnieder, CDU, hatte gestern die Eckpunkte der Reform vorgestellt. Sie soll dazu führen, dass der Erwerb des Führerscheins günstiger wird. Geplant ist die Erprobung einer "Laienausbildung", bei der Fahrschüler mit Nahestehenden im Auto Fahrpraxis erwerben können. Außerdem soll die Vorbereitung auf die Theorieprüfung komplett online, etwa per App, erfolgen können.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.