Verteidigung
Bundeswehr will Drohnen bei Stark und Helsing bestellen

Die Bundeswehr will für eine erste Lieferung neuer Kampfdrohnen rund 536 ⁠Millionen Euro ausgeben. ‌

    Mitarbeiter der Firma Stark Defence, die nicht erkannt werden möchten, demonstrieren in einem Waldstück in der Nähe des Sprengplatzes den Aufbau ihrer Drohnenwaffe "Virtus".
    Mitarbeiter der Firma Stark Defence demonstrieren in einem Waldstück den Aufbau ihrer Drohnenwaffe "Virtus". Eine sogenannte Kamikaze-Drohne, die auch Loitering Munition (lauernde Munition) genannt wird. (Kay Nietfeld / dpa / Kay Nietfeld)
    Die Rahmenverträge für den Kauf mit einem Gesamtvolumen von mehr als 4,3 Milliarden Euro sollen mit den deutschen Start-Up-Firmen Helsing und Stark geschlossen werden, wie aus zwei Vorlagen des Finanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervorgeht. Der Ausschuss ​soll dem Geschäft in Kürze zustimmen.
    Es handelt sich um Lenkwaffen, die über einem Zielgebiet kreisen, bis ihnen ⁠ein Ziel zugewiesen wird, das sie dann autonom angreifen. Die Drohnen sind ein zentraler deutscher Beitrag zur Abschreckung an der NATO-Ostflanke. Die Auslieferung der ersten Systeme soll ​noch in diesem Jahr beginnen und bis Anfang 2027 abgeschlossen sein.
    Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.