
Aufgrund der zunehmenden Spannungen in der Region habe man das Personal in Erbil verringert, teilte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums mit. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Die Bundeswehr hatte bereits Anfang des Monats ihre Präsenz reduziert. In einem Lagebericht, aus dem der "Spiegel" zitiert, heißt es, wegen der gemeinsamen Nutzung von Stützpunkten mit US-Streitkräften bestehe eine mittelbare Gefährdung für die Bundeswehr.
Die Truppe unterstützt im Irak den Aufbau der örtlichen Streitkräfte. Die kurdische Metropole Erbil ist dabei Schwerpunkt. Zuletzt waren rund 300 Soldaten und Soldatinnen im Einsatz.
Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
