Für 585.000 Beschäftigte
Bundesweite Tarifverhandlungen in Chemie-Industrie beginnen

Für knapp 600.000 Beschäftigte in der chemisch-pharmazeutischen Industrie beginnen am Nachmittag die bundesweiten Tarifverhandlungen.

    Teilnehmer halten bei einer Kundgebung ein Transparent mit der Aufschrift „Damit du nicht unter die Räder kommst!“ in den Händen. Die Gewerkschaft IG BCE und Beschäftigte der Chemieindustrie fordern einen bis 2030 befristeten Preisdeckel für Strom.
    Die Gewerkschaft IG BCE hat vor dem Start der Tarifverhandlungen ganz andere Erwartungen als der Bundesarbeitgeberverband Chemie (Archivbild). (picture alliance / dpa / Uwe Anspach)
    Die Gespräche zwischen der Gewerkschaft IG BCE und dem Arbeitgeberverband Chemie sind auf zwei Tage angesetzt. Regionale Tarifgespräche im vergangenen Monat brachten kein Ergebnis. Die Gewerkschaft fordert höhere Einkommen und Maßnahmen, um Arbeitsplätze zu sichern. Die Arbeitgeber verweisen dagegen auf die angespannte Lage in der Branche. Sie betonen, man müsse zunächst Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen. Der aktuelle Tarifvertrag läuft Ende des Monats aus.
    Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.