
Busse und Bahnen der kommunalen Verkehrsunternehmen bleiben in den Depots. Nur in Niedersachsen läuft der Betrieb normal, weil dort noch die Friedenspflicht gilt. Auch Regional- und S-Bahnen der Deutschen Bahn sind von den Arbeitsniederlegungen nicht betroffen.
Die Gewerkschaft Verdi hat zu dem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, um in den Tarifverhandlungen mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden den Druck zu erhöhen. Verdi will unter anderem höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende durchsetzen, außerdem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Arbeitgeber-Vertreter wiesen das als nicht finanzierbar zurück.
In Baden-Württemberg wird es nach Angaben von Verdi nach dem heutigen Tag vorerst keine weiteren Warnstreiks geben. In Bayern schlossen Gewerkschaftsvertreter weitere Arbeitsniederlegungen bis zur nächsten Tarifrunde am 13. Februar nicht aus.
Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
