Die Entscheidung der Militärjunta wurde im Staatsfernsehen verlesen. Die Machthaber warfen Frankreich "neokoloniale Ambitionen" vor. Diese zeigten sich in der "aktiven Unterstützung für subversive Netzwerke und Terroristen", so die Erklärung. Burkina Faso wird wie andere westafrikanische Länder seit Jahren von Gewalt durch Dschihadistengruppen erschüttert, die mit Al-Kaida und der Miliz Islamischer Staat in Verbindung stehen. Die in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, herrschenden Militärs haben sich vom Westen distanziert und sich stattdessen Russland und China angenähert.
Diese Nachricht wurde am 27.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
