
Kiesewetter sagte im Deutschlandfunk
, die Hilfen seien keine Almosen für das Land, vielmehr gehe es um deutsche Sicherheitsinteressen. Der Anschlagsversuch auf dem Leipziger Flughafen im August, den die Bundesregierung Russland zuschreibt, sieht Kiesewetter dabei als Wendepunkt. Man habe zu lange geglaubt, Russland wolle verhandeln. Das sei aber nicht der Fall; das Russland unter Putin wolle diesen Krieg. Kiesewetter forderte, neben einer stärkeren militärischen Unterstützung müsse man deshalb für die Ukraine auch eine klare Beitrittsperspektive zur EU schaffen.
Bundeskanzler Merz war gestern unerwartet in die ukrainische Hauptstadt Kiew gereist. Er sagte dem Land dabei ein umfangreiches Hilfspaket zu.
Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
