Kabinettsklausur
CDU-Fraktionschef Frei lehnt Aufnahme von Hitzeschutz ins Grundgesetz weiter ab

Die CDU lehnt es weiter ab, die Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern ins Grundgesetz aufzunehmen. Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Frei, sagte im Deutschlandfunk, eine solche Regelung würde keine Probleme lösen.

    Thorsten Frei (CDU), neuer Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, spricht bei einer Pressekonferenz nach einer Sondersitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Wahl des Fraktionsvorsitzenden.
    Unionsfraktionschef Thorsten Frei, CDU (Archivbild vom Juli 2026). (Michael Kappeler/dpa)
    Zudem halte er neue Gemeinschaftsaufgaben für problematisch , betonte Frei. Dadurch würden Verantwortlichkeiten verwischt. Mehrere SPD-Minister hatten mit Verweis auf die Hitzewellen in diesem Sommer vorgeschlagen, das Grundgesetz entsprechend anzupassen. Das Thema soll heute bei dem Treffen des Bundeskabinetts diskutiert werden. Die Vorsitzende der Grünen, Brantner, warf der Bundesregierung vor, zu spät auf die Klimaänderungen zu reagieren.
    Am zweiten und letzten Tag der Klausurtagung auf Schloss Neuhardenberg will das Bundeskabinett heute außerdem über den weiteren Fahrplan beraten. Finanzminister und Vizekanzler Klingbeil sagte im ZDF, die Rentenreform wolle man trotz aller Widerstände bis zum Jahresende durchsetzen. Über Ergebnisse soll gegen Mittag informiert werden.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Neuhardenberg: Vor dem zweitem Tag der Kabinettsklausur
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.