
Bei dem Thema müsse geliefert werden, sagte Linnemann der "Bild am Sonntag". Konkret schlug er vor, die Belastungsschwellen nach oben zu verschieben. So solle der Spitzensteuersatz nicht schon ab 68.000 Euro Jahresbrutto greifen, sondern erst ab 80.000 Euro. Auf diese Weise könne man im Tarifverlauf den sogenannten Mittelstandsbauch abflachen, was für viele eine Entlastung bringe. Zeitlich peilt Linnemann eine Umsetzung in der Mitte der laufenden Legislaturperiode an.
Der CDU-Generalsekretär forderte auch eine Änderung der Hinzuverdienst-Regeln im Zuge der anstehenden Bürgergeld-Reform. Bislang gebe es immer noch Anreize, nur sehr wenig zu arbeiten und den Rest dann mit der künftig "Grundsicherung" genannten Leistung aufzustocken.
Diese Nachricht wurde am 15.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
