Gemeinsame Erklärung
CDU-Ministerpräsidenten rufen zu Geschlossenheit auf und wenden sich gegen Personaldiskussionen

Die acht Ministerpräsidenten der CDU haben angesichts des Wahlausgangs in Sachsen-Anhalt und der bevorstehenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zu Geschlossenheit aufgerufen.

    Das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin mit dem Schriftzug CDU hinter der Glasfassade.
    Das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin, die zentrale Geschäftsstelle der CDU (picture alliance / Fotostand / Reuhl)
    In einer gemeinsamen Erklärung heißt es unter anderem, das politische Deutschland brauche jetzt mehr denn je Stabilität. Der Weg zu neuem Vertrauen in die Christdemokratie führe über Zuhören und politisches Handeln, nicht über Personaldiskussionen. - Nach der Niederlage der CDU in Sachsen-Anhalt und dem Erfolg der AfD in dem Bundesland hatte die partei-interne Kritik an Bundeskanzler Merz wieder zugenommen.
    Merz hat für Sonntagabend eine Sitzung des CDU-Präsidiums einberufen. An diesem Tag wird in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gewählt. Für Montag sind weitere Treffen der Parteiführung vorgesehen, am Dienstag kommt die Unionsfraktion im Bundestag zusammen. Der Kanzler selbst hat angesichts der Lage eine Reise zur Generaldebatte der UNO-Vollversammlung in der kommenden Woche abgesagt.
    Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.