
Es dürfe nicht sein, dass man ohne Konsequenzen sturzbetrunken mit dem Rad herumfahren könne, sagte Ploß der "Rheinischen Post". Dabei würden vor allem Fußgänger, aber auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Ploß, der dem Verkehrsausschuss des Bundestages angehört, will auch deutlich höhere Strafen für betrunkene Radler.
Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates spricht sich eine Mehrheit für eine niedrigere Promillegrenze für Radfahrer aus. Sie liegt in Deutschland bei 1,6 Promille. Allerdings können Fahrfehler wie Schlangenlinien oder ein Unfall bereits ab 0,3 Promille strafbar sein. Laut dem Verkehrsclub ACE hat bei Radfahrern die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen.
Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
