
Er glaube, es brauche eine politische Änderung in Berlin. Man müsse die Menschen entlasten, sagte Lechner. Der SPD-Landesvorsitzende, Ministerpräsident Lies, nannte das Abschneiden seiner SPD ein "schwieriges Ergebnis". Da habe man sich mehr erhofft. Auch er verwies auf Berlin und erklärte, das Vertrauen in die etablierten Parteien sei angespannt. Niedersachsen entziehe sich nicht gänzlich den Einflüssen der vergangenen Wochen auf Bundesebene. Der AfD-Landeschef Schledde bezeichnete seine Partei als eindeutigen Gewinner der Wahl. Die Bürger wünschten sich eine selbstbewusste konservative Kraft als Korrektiv.
Der AfD-Landesverband wird vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisches Beobachtungsobjekt geführt. Die Partei wehrt sich juristisch dagegen. Vier AfD-Kandidaten wurden wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue nicht zur Wahl zugelassen.
Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
