Hochrechnung
CDU vor SPD bei Kommunalwahl in Niedersachsen - Gewinne für AfD und Linke

Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen ist die CDU laut einer Hochrechnung erneut stärkste Kraft geworden.

    Wahlhelfer sortieren die Stimmzettel für die Auszählung der Briefwahl im Neuen Rathaus von Hannover.
    Kommunalwahlen in Niedersachsen: Wahlhelfer beim Sortieren der Briefwahl-Stimmzettel im Neuen Rathaus von Hannover. (picture alliance / dpa / Michael Matthey)
    Der Berechnung des Instituts Infratest dimap für den Norddeutschen Rundfunk zufolge kamen die Christdemokraten landesweit auf 27,7 Prozent. Das ist ein Minus von vier Punkten. SPD: 24,5 Prozent (minus 5,5) - AfD: 16,5 Prozent (plus 11,9) - Grüne: 13,6 Prozent (minus 2,3) - Linke: 5,9 Prozent (plus 3,1) - FDP: 3,6 Prozent (minus 2,9).
    In der Landeshauptstadt Hannover kommt es zu einer Stichwahl zwischen dem amtierenden Oberbürgermeister Onay von den Grünen und dem SPD-Politiker von der Ohe. Der CDU-Kandidat Karst lag mit knapp 14 Prozent auf dem dritten Platz. Bei der Oberbürgermeister-Wahl in Wolfsburg gewann Amtsinhaber Weilmann von der CDU die absolute Mehrheit.
    Die SPD verliert das lange sozialdemokratisch regierte Göttingen. Die Stichwahl dort wird entschieden zwischen der Grünen-Kandidatin Oshionwu und dem CDU-Kandidaten Kangarani.
    Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.