Einkommensteuer
CDU will Verlauf der Tarifkurve verändern - Spitzensatz soll später greifen

Die CDU will im Tarifverlauf der Einkommensteuer die Schwelle für den Spitzensatz anheben.

    Zwei Steuergesetzbücher in rotem Einband stehen in einem Regal.
    "Es wird Zeit, dass den Leistungsträgern dieser Gesellschaft auch die steuerliche Anerkennung zuteil wird." (picture alliance / pressefoto_korb / Micha Korb)
    Dieser soll nach einem Beschluss des Bundesparteitags künftig erst ab einem Jahreseinkommen von 80.000 Euro greifen und nicht mehr wie bislang ab rund 68.000 Euro. Es werde Zeit, dass den Leistungsträgern dieser Gesellschaft auch die steuerliche Anerkennung zuteil werde. Die CDU argumentiert, dass durch den veränderten Tarifverlauf alle Einkommen entlastet würden. Kritiker wenden ein, dass sich dies bei einem höheren Brutto stärker auswirkt. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag Entlastungen bei der Einkommensteuer vereinbart. Bundesfinanzminister Klingbeil will dazu bis Mitte des Jahres Vorschläge vorlegen.
    Die SPD will vor allem kleine sowie mittlere Einkommen entlasten - und hält im Gegenzug auch einen höheren Spitzensteuersatz für vertretbar.
    Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.