
Dies bestätigte Integrationsministerin Saiz. Die Regierung in Madrid arbeite gemeinsam mit den Regionen sowie den Behörden in Ceuta an einer entsprechenden Lösung, sagte sie.
Die besonders schutzbedürftigen Kinder sollen demnach von Kinderschutzorganisationen in geeigneten Einrichtungen betreut werden. Vorgesehen sei außerdem eine Unterbringung in Pflegefamilien. Bei allen Maßnahmen müsse aber immer das "übergeordnete Interesse des Kindes" geschützt werden, erklärte Saiz. Spanien habe dafür auch EU-Nothilfemittel beantragt.
Ende Juli waren Schätzungen zufolge bis zu 80.000 Migranten nach Ceuta gelangt. Die große Mehrheit kehrte kurz darauf wieder nach Marokko zurück. Laut dem spanischen Innenministerium befinden sich derzeit noch rund 5.000 von ihnen in der Exklave. Deren Versorgung stelle die Behörden vor große Herausforderungen.
Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
