Gabriel bezeichnete die Terroranschläge im Deutschlandfunk als Beginn einer Entfremdung zwischen den beiden Ländern. Der durch die Anschläge begründete Krieg gegen den Irak habe die USA und Deutschland entzweit. Unter den falschen Aussagen der US-amerikanischen Seite zu Massenvernichtungswaffen im Irak habe das Vertrauen in die amerikanische Politik sehr gelitten. Der ehemalige Vizekanzler und SPD-Chef betonte, diese Erschütterung des Verhältnisses habe sich bis zur Präsidentschaft von Trump fortgesetzt.
In den USA wird heute vielerorts an die Terroranschläge mit rund 3.000 Todesopfern erinnert. Islamisten des Terrornetzwerks Al-Qaida hatten insgesamt vier Passagierflugzeuge gekapert. Zwei wurden in das World Trade Center gesteuert, eines in das Pentagon. Ein weiteres stürzte in Pennsylvania ab.
Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
