Erneuerbare Energie
Chemieunternehmen Wacker wünscht sich mehr Planungssicherheit

Das Chemieunternehmen Wacker wünscht sich für den Einsatz klimafreundlicherer Technologien mehr langfristige Planungssicherheit durch die Politik.

    Luftaufnahme vom Chemiewerk Wacker in Burghausen
    Das Chemiewerk Wacker in Burghausen (picture alliance / Peter Kneffel)
    Der Leiter Nachhaltigkeit Weltweit, Gigler, sagte im Deutschlandfunk, man müsse und wolle investieren . Er verwies jedoch darauf, dass das schwierig sei, wenn sich die Rahmenbedingungen ständig änderten. Außerdem beklagte Gigler, dass klimafreundlichere Technologien sich oft nicht rechneten, da etwa Strom zu teuer sei. Darum brauche es einen weiteren Ausbau von erneuerbaren Energien und insbesondere auch der Stromnetze. Die Wacker Chemie AG verbrauche knapp ein Prozent des deutschen Stroms. Grundsätzlich sieht Gigler den Spezialchemiehersteller bei der Emissionsreduzierung jedoch auf einem guten Weg. Seit 2020 habe man die direkten Emissionen, die also direkt bei der Produktion entstehen, um 43 Prozent reduziert. Bis 2030 strebe man 50 Prozent an.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Krise der Chemiebranche: Mais, Holz und Stroh als Ersatz für den Rohstoff Erdöl
    Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.