
Insbesondere in der Region Coquimbo und in der Provinz Huasco im Norden des Landes habe sich die Lage deutlich verschlechtert, sagte Kast. Die Katastrophenschutzbehörde meldete, fünf Menschen seien ums Leben gekommen. Der Starkregen hatte Straßen unpassierbar gemacht und mehr als 100.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Tausende Häuser wurden beschädigt. Vielerorts fiel der Strom aus.
Am Wochenende hatten die Niederschläge auch in den eigentlich trockenen Wüstenregionen Coquimbo und Atacama zugenommen. Allein gestern sei binnen einer Stunde eine Regenmenge verzeichnet worden, die normalerweise in einem Monat falle, sagte Innenminister Pavez. Mehrere Orte mussten wegen Erdrutschen und Hochwasser evakuiert werden.
Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
