
Die vorgesehenen Maßnahmen richten sich gegen russische Amtsträger, Banken und die russische Schattenflotte, mit deren Schiffen Moskau internationale Ölsanktionen umgeht. Vorgesehen sind unter anderem Zollaufschläge von bis zu 100 Prozent für Produkte aus Ländern wie China, das zu den größten Importeuren von russischem Öl oder Erdgas zählt.
Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte, China unterhalte normale Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit allen Ländern der Welt. Diese Zusammenarbeit richte sich nicht gegen Dritte. Auch dürften sich Dritte nicht einmischen oder Druck ausüben.
In der kommenden Woche wird Chinas Staats- und Parteichef Xi in Washington erwartet.
Diese Nachricht wurde am 17.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
