Raumfahrt
China verschiebt Start unbemannter Mondmission

Die chinesische Raumfahrtbehörde hat den geplanten Start einer unbemannten Forschungsmission zum Mond verschoben.

    Die Mondsonde Chang'e-7 und ihre Trägerrakete am 19. August 2026 in der südchinesischen Provinz Hainan; im Vordergrund sind rote und blaue Fahnen mit chinesischen Schriftzeichen.
    Die Mondsonde Chang'e-7 und ihre Trägerrakete am 19. August 2026 in der südchinesischen Provinz Hainan (picture alliance / Yang Guanyu / Xinhua via AP / Yang Guanyu)
    Die Mission der Mondsonde Chang'e-7 mit einer Trägerrakete habe die Startbedingungen nicht erfüllt, erklärte die Behörde. Vor zwei Wochen hatte es bereits einen Fehlstart der Rakete gegeben. Wann ein erneuter Versuch unternommen werden soll, blieb offen.
    Die Forschungsmission soll am Südpol des Mondes nach Wasser suchen und ist Teil eines Raumfahrtprogramms, mit dem China noch vor dem Jahr 2030 Astronauten zum Mond bringen will.
    Diese Nachricht wurde am 23.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.