Wie der Staatssender CCTV berichtet, fließt ein durch Geröll entstandener See langsam ab. Aus Sorge vor seinem Überlaufen waren gestern Rettungsarbeiten unterbrochen worden. Diese werden im Grenzgebiet zu Nepal weiter durch Schlamm und Regen erschwert. Selbst für Hubschrauber sei es dort problematisch zu landen, erklärte ein Militärsprecher. Der Geschäftsführer der Organisation "Save the Children", Westphal, sagte im Deutschlandfunk, die Logistik vor Ort sei schwierig, Mitarbeiter verteilten aber bereits Hilfsgüter wie Betten, Moskitonetze und Haushaltsgegenstände.
Drei Tage nach der Sturzflut infolge eines Gletscherabbruchs ist die Zahl der Toten auf mehr als 630 gestiegen. Hunderte Menschen werden noch vermisst, darunter einige Deutsche. Inzwischen verstärkte Indien die Überwachung seiner Gletscher.
Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
