
Die Idee: die größeren Häuser helfen solidarisch den kleineren. Auf jeden Eintritt wird ein zusätzlicher Euro erhoben, der dann über einen kapazitätsabhängigen Schlüssel an die teilnehmenden Häuser verteilt wird.
Die Verantwortlichen berufen sich auf eine Studie der Berliner Clubkommission. Sie besagt, dass es nicht am Publikum oder an der Nachfrage liegt, dass Clubs schließen müssen, sondern daran, dass viele einfach nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Wie Felix Grädler von der "Bundesstiftung LiveKultur" im Deutschlandfunk sagte, wird das Ganze nur funktionieren, wenn auch die großen Arenen mitmachen. Für ihn ist das Projekt ein Test des Zusammengehörigkeitsgefühls in der Musikbranche.
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
