Dänemark
CO2-Speicher im Meeresboden in Betrieb

In Dänemark ist ein CO2-Speicher unter der Nordsee offiziell in Betrieb gegangen. Beim sogenannten "Project Greensand" wird klimaschädliches Kohlenstoffdioxid dauerhaft eingelagert, damit es nicht in die Atmosphäre gelangt und den Klimawandel weiter vorantreibt.

    Dänemark, Esbjerg: Dieses von INEOS Energy zur Verfügung gestellten Bild zeigt das Offshore-CO2-Transportschiff Carbon Destroyer 1, das vor der ausgedienten Ölplattform Nini West in der Nordsee liegt.
    Ein Offshore-CO2-Transportschiff: Es bringt verflüssigtes CO2 zum Lagerort. (Handout / Berlin / INEOS Energy / dp / Handout / Berlin)
    Der Speicher befindet sich in rund 1.800 Metern Tiefe unter einer ausgedienten Öl-Plattform. Diese liegt gut 200 Kilometer vor der dänischen Küste. "Greensand" kann den Angaben zufolge bis zu 8 Millionen Tonnen Kohlendioxid aufnehmen. Eine solche Anlage gibt es bereits vor der Küste Norwegens.
    Kritiker warnen vor den hohen Kosten dieser Methode. Außerdem befürchten sie, dass Unternehmen dadurch weniger Anreize haben, ihren CO2-Ausstoß zu senken.
    Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.