Mittwoch, 17. August 2022

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Cologne Duets
Florian Ross & Lucas Leidinger

Die Pianisten Florian Ross und Lucas Leidinger spielten diesen Sommer erstmals als Duo. Beim Konzert ohne Publikum im Dlf improvisierten sie frei, interpretierten eigene Stücke und erwiesen Joni Mitchell ihre Reverenz.

Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt | 08.12.2020

    Zwei Männer sitzen sich in einem großen, holzgetäfelten Saal mit Parkett an zwei Flügeln gegenüber.
    Neben den beiden Flügeln kam bei ihrem Duokonzert auch einmal ein Daumenklavier zum Einsatz: Lucas Leidinger (l.) und Florian Ross (Deutschlandradio / Odilo Clausnitzer)
    Florian Ross ist einer der profiliertesten und produktivsten Jazzmusiker Deutschlands - nicht nur als Pianist, auch als Komponist und Arrangeur. 19 Platten unter eigenem Namen hat der 48-jährige Kölner bis jetzt veröffentlicht, darunter Arbeiten mit Holz- und Blechbläserensembles, Big Band und Streichorchester. Lucas Leidinger (geb. 1988) studierte u.a. bei Ross an der Kölner Musikhochschule, aber auch in Kopenhagen. Das internationale Quartett Mount Meander entstand in seiner Zeit in Dänemark. Mehrere Bands leitet Leidinger unter eigenem Namen, darunter sein um ein Streichquartett erweitertes Trio. Beim Zusammentreffen im Deutschlandfunk Kammermusiksaal fanden sie sofort zu einer gemeinsamen Wellenlänge: Neben kurzen, frei improvisierten Vignetten spielten sie eigene Kompositionen und gestalteten eine stimmungsvolle Version von Joni Mitchells „Amelia“.
    Florian Ross, Klavier
    Lucas Leidinger, Klavier
    Aufnahme vom 18.8.2020 aus dem Deuschlandfunk Kammermusiksaal, Köln