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Corona und Kurzarbeit"Der FCK ist unzerstörbar"

Der Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat auf die Aussetzung der kommenden Spieltage reagiert und seine Profis in Kurzarbeit geschickt. Die Situation sei schwierig, sagte Markus Merk, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern, im Dlf. Er sei aber positiv, dass es weiter gehe.

Markus Merk im Gespräch mit Matthias Friebe | 21.03.2020

Ex-Schiedsrichter Markus Merk ist Aufsichtsratsvorsitzender beim 1. FC Kaiserslautern.
Ex-Schiedsrichter Markus Merk ist Aufsichtsratsvorsitzender beim 1. FC Kaiserslautern. (www.imago-images.de)
Es seien zuletzt ohnehin schwierige Monate beim Traditionsverein aus der Pfalz gewesen, sagte Markus Merk, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern, im Dlf.
Jetzt in Zeiten von Corona stelle sich die Situation noch einmal neu. Der Verein werde die Saison mit einem Defizit abschließen. Die Zuschauereinnahmen würden für den Drittligisten mit der großen Fanbasis natürlich enorm fehlen, gab der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter zu. Es sei eine schwierige Situation, aber "wir kämpfen", sagte Merk. "Der FCK ist unzerstörbar".
"Den FCK wird es immer geben"
Aktuell könne niemand bestimmen, wie es weiter geht, gab Merk zu. In der 3. Liga ruht wegen der Coronavirus-Krise vorerst bis zum 30. April der Ball. Aktuell sei eine große Ratlosigkeit zu spüren. Was sei, wenn man die Saison nicht planmäßig beenden können. Generell herrsche in der Fußballszene momentan eine große Unsicherheit. "Aber wir sind positiv, das es weiter geht. Den FCK wird es immer geben", sagte der gelernte Zahnarzt.
Die Zielsetzung für den ehemaligen Deutschen Meister sei ganz klar die 3. Liga. In zwei Jahren wolle man in die 2. und dann langfristig in die 1. Liga. Die 3. Liga sei wirtschaftlich langfristig nicht machbar, bestätigte Merk im Dlf.