Archiv

Corso-Gespräch
Zeitungen in Not

Erst in dieser Woche jubelte die Zeitung "Die Zeit" über eine halbe Million Käufer, doch damit ist sie eine Ausnahme im allgemeinen Zeitungssterben. Warum geht das Kulturgut Tageszeitung im Online-Zeitalter unter? Fragen an den Medienwissenschaftler Michael Haller.

Michael Haller im Gespräch mit Marietta Schwarz | 26.02.2014
    Erst in dieser Woche jubelte die Zeitung "Die Zeit" über einer halben Million Käufer, doch damit ist sie eine Ausnahme im allgemeinen Zeitungssterben. Warum geht das das Kulturgut Tageszeitung im Online-Zeitalter unter? Fragen an den Journalistik-Professor Michael Haller.
    "Feiern Sie mit", rief die Wochenzeitung "Die Zeit" vor zwei Tagen aus. Der Anlass: Weit über 517.000 Käufer hat die Wochenzeitung, ein Rekord, und das in Zeiten schrumpfender Abozahlen und Reichweiten im Printjournalismus. Doch die "Zeit" ist ein Einzelfall. Viel weniger rosig sieht es vor allem bei den Dutzenden Regionalzeitungen aus, wo immer mehr Redakteure entlassen, ganze Redaktionen aufgelöst oder die Zeitungen gleich im Paket verscherbelt werden. Journalisten kommen ins Grübeln, sehen sich in ihrer Existenz bedroht, vor allem durch die Gratiskultur im Internet.
    Über die Gründe der Misere und mögliche Auswege hat Marietta Schwarz mit dem Journalisten und Medienwissenschaftler Michael Haller gesprochen.
    Den vollständigen Beitrag können Sie für mindestens fünf Monate nach der Sendung in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.