Unfall an Bord
Crewmitglied deutscher Segelyacht stirbt bei Regatta im Atlantik

Ein Crewmitglied der deutschen Segelyacht "Walross 4" ist während einer Transatlantik-Regatta bei einem Unfall an Bord ums Leben gekommen. Die Yacht des Akademischen Segler-Vereins Berlin befand sich rund 2.800 Kilometer von der Küste entfernt, als das Unglück auf dem Weg von Lanzarote nach Antigua geschah.

    Die Masten von Segelbooten ragen am Hafen von Konstanz in den Himmel.
    Ein Crewmitglied der deutschen Segelyacht "Walross 4" ist bei einem Unfall auf dem Atlantik ums Leben gekommen. (Philipp von Ditfurth / dpa / Philipp von Ditfurth)
    "Wir sind zutiefst erschüttert und trauern mit den Angehörigen", teilte der ASV Berlin in einem Statement mit. Details zu dem Unfall und der Nationalität des Toten gab der Verein bislang nicht bekannt.
    Das betroffene Besatzungsmitglied sei nach dem Unfall an Bord im Rahmen einer koordinierten Rettungsaktion auf ein nahegelegenes Handelsschiff gebracht worden, starb jedoch später. Die verbleibende Besatzung der "Walross 4" werde auf dem Weg zu ihrem Zielhafen professionell betreut, berichtete der ASV Berlin weiter. Auch die Veranstalter der Transatlantik-Regatta drückten ihre Anteilnahme aus. An der Regatta nehmen 21 Yachten teil. Das Rennen startete am 11. Januar und führt von Lanzarote nach Antigua.
    Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.