
Zeulner sagte im Deutschlandfunk, man habe die Ausgabendynamik brechen müssen, um eine Mehrbelastung in Höhe von 20 Milliarden Euro für die gesetzliche Krankenversicherung zu verhindern. Zudem trügen die Strukturreformen dazu bei, dass Patienten eine zielgerichtete Behandlung erhielten. Die Gesundheitspolitikerin widersprach der Sorge, dass die Arbeit von Hausärzten unattraktiver werden könnte. Den Hausarztpraxen werde auch weiterhin eine Hauptverantwortung in der Patientenversorgung zukommen.
Der Bundestag hatte gestern im Rahmen der Haushaltswoche über den Gesundheitsetat diskutiert. Für das nächste Jahr sind Ausgaben in Höhe von rund 14,3 Milliarden Euro vorgesehen - rund 7,4 Milliarden weniger als in diesem Jahr.
Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
