
Dabei kam heraus: Im Weltall läuft die Verdauung anders ab, wahrscheinlich weil das Essen durch die fehlende Schwerkraft länger braucht, um durch den Darm zu wandern. Den Bakterien im Darm, die sich von Ballaststoffen ernähren, geht irgendwann das Futter aus und deshalb fangen sie an, Eiweiß zu verstoffwechseln. Dabei können auch stinkende Gase entstehen.
Um das zu verhindern schlagen die dänischen Forscher vor, dass die Astornauten ihre Ernährung anpassen: Mehr Ballaststoffe und fermentierte Kohlenhydrate. Dann haben die Darmbakterien auch im Weltall genug zu essen und müssen nicht auf Eiweiß zurückgreifen.
Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
