
Das Thema gehe nicht mehr weg, sagte sie der Katholischen Nachrichten-Agentur. Es bleibe auf der Tagesordnung und rutsche womöglich weiter nach vorne. Das sei auch durch das sogenannte UBSKM-Gesetz sichergestellt. Es trat vor einem Jahr in Kraft. Im Oktober wird Claus im Rahmen dessen erstmals einen Bericht vorstellen, mit dem sich dann der Bundestag beschäftigen muss. Darin werde dargelegt, wo Deutschland bei Prävention und Aufarbeitung stehe, führte Claus aus. Zudem werde es konkrete Handlungsempfehlungen geben. Ihrem Büro stünden rund eineinhalb Millionen Euro jährlich für Prävalenzforschung zur Verfügung, also dafür, der tatsächlichen Zahl der Betroffenen von sexueller Gewalt näherzukommen und das Dunkelfeld zu erhellen. Erste Ergebnisse sollen Ende 2027 vorliegen.
Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
