Bundesrat
Debatte über Gesetzentwurf zu Wolf-Abschüssen

Der Bundesrat hat über die Pläne der Bundesregierung debattiert, das Töten von Wölfen zu erleichtern.

    Vier Wölfe stehen zusammen auf einem Hügel in einem Wald.
    Im Bundesrat wurde über die Erleichterung für das Töten von Wölfen debattiert. (picture alliance / imageBROKER / Raimund Linke)
    Einem vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zufolge soll der Wolf ins Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Dies gäbe den Bundesländern die Möglichkeit, Abschüsse zu erlauben. Gleichzeitig soll eine besondere Regelung aus dem Bundesnaturschutzgesetz gestrichen werden.
    In der Länderkammer stieß das Vorhaben auf positive Resonanz. Der niedersächsische Ministerpräsident Lies, SPD, sagte, durch die Rückkehr des Wolfs seien im ländlichen Raum Sorge und Unbehagen gestiegen. Bundeslandwirtschaftsminister Rainer, CSU, sagte, viele Halter von Nutztieren stünden wegen des Wolfs vor existenzbedrohenden Problemen.
    Der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Backhaus, bezeichnete die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland als Erfolgsstory für den Artenschutz. Es brauche aber ein Gesetz, das ein faires und gutes Miteinander zwischen Wolf, Nutztieren und Menschen im ländlichen Raum ermögliche, sagte der SPD-Politiker.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    SPD- und CDU-geführte Länder einig - Bundesrat steuert auf Erleichterung von Wolf-Tötungen zu
    Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.