Energie
Debatte um Entlastungen von Autofahrern und Berufspendlern

Angesichts weiter steigender Kraftstoffpreise an den Tankstellen werden Forderungen nach Entlastungen der Autofahrer und Berufspendler laut.

    Auf einem Preisschild an einer Tankstelle in Hamburg werden die aktuellen Preise für Kraftstoffe angezeigt.
    Kraftstoffe werden immer teurer. (Bodo Marks / dpa)
    Die SPD-Bundestagsfraktion plädierte für einen staatlichen Preisdeckel und eine Übergewinnsteuer. Als Beispiel wurden Länder wie Belgien oder Luxemburg genannt, wo Gewinne der Mineralölkonzerne begrenzt würden. Der CSU-Vorsitzende Söder mahnte ebenfalls Entlastungen an, ließ aber offen wie. Söder betonte, er habe auch nichts gegen die Prüfung einer Übergewinnsteuer. Bundeswirtschaftsministerin Reiche - CDU - sprach sich für Direktzahlungen an Geringverdiener aus. Der Grünen-Vorsitzende Banaszak forderte ein vergünstigtes Deutschlandticket.
    Nach Einschätzung des Automobilclubs ADAC rechtfertigt der neuerliche Anstieg des Ölpreises das Preisniveau an den Zapfsäulen nur teilweise.
    Der Lobbyverband der deutschen Mineralölwirtschaft, Fuels und Energie, erklärte hingegen, die Preise in Deutschland seien abzüglich staatlich bedingter Anteile wie Steuern und Abgaben niedriger als in den Nachbarstaaten.
    Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.