
Die Gedenkstätte bei Puerto Plata in dem Karibikstaat besteht aus einem Obelisken und einer Glasplatte mit dem Konterfei des Musikers. "Das Denkmal, das heute enthüllt wird, ist angelehnt an das Grabmal am Wiener Zentralfriedhof", sagte der Mitgründer der Falco Privatstiftung, Ronald Seunig, in einer Videobotschaft, die bei der Einweihung übertragen wurde.
An der Stelle, an der das von der Stiftung errichtete Memorial steht, verunglückte Falco am 6. Februar 1998 tödlich, als er vom Parkplatz eines Lokals fuhr und mit einem vorbeifahrenden Reisebus zusammenprallte. Auf der Veranstaltung direkt am Straßenrand wurden Grußbotschaften und Live-Musik vorgetragen.
Der in Wien geborene Musiker, mit bürgerlichem Namen Johann Hölzel, eroberte 1985 als erster deutschsprachiger Sänger Platz eins der US-Charts mit seinem "Amadeus"-Welthit. Zuvor war ihm mit "Der Kommissar" sein erster großer internationaler Erfolg gelungen. In den Schlagzeilen blieb er später vor allem mit allerlei Affären präsent. Zuletzt hatte er in der Dominikanischen Republik gelebt. Falco wurde 40 Jahre alt.
Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
